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ÜBER MICH

ÜBER MICH

Kalma Streun inszeniert den Ernst auf der Kippe zur Komödie, die Kommödie die schleichend ernst wird. Dabei schreibt sie oft Texte selbst, entwickelt diese zusammen mit dem Team oder bearbeitet literarische Stoffe (wie u.a. Moby Dick / Madam Bovary / Tom Sawyer & Huchleberry Finn / The Tempest) zu eigenen Textfassungen um einen neuen Mix für die Bühne zu schaffen. Streun spielt gerne mit den Erzählmitteln, entlarvt diese, kreuzt Schauspiel mit Puppenspiel, nutzt Live Musik. Gelegentlich entwirft sie auch das Bühnenbild. Kalma Streun ist Regisseurin um das Unsichtbare auf der Bühne sichtbar zu machen.

“Die Regisseurin Kalma Streun, (…), ist für unkonventionelle Stücke bekannt.”
(mdr Artour)

„Kalma Streun entwirft eine poetisch-musikalische Traumwelt.“
(RBB Kulturradio)

„Die Inszenierung von Kalma Streun bleibt auf der Bühne ebenso skizzenhaft (…)“
(Theater Heute)

„Streun wäre aber nicht die, die sie ist, nämlich eine junge vielversprechende Regisseurin, würde sie nicht auch die Auswahl ihres Stoffes thematisieren.”
(FRIZZ Halle)

„Was Regisseurin Kalma Streun da in die Kammer des Neuen Theaters bringt ist nicht weniger als ein Paradebeispiel gelungener Familieninszenierung (…) Eine mehr als empfehlenswerte Inszenierung. …”
(FRIZZ Halle)

„Der anspruchsvollste Beitrag des langen Abends, auch szenisch im Spiel mit bunten Stühlen, voll schwieriger, polyphoner Sprechchöre.”
(Nachtkritik)

Kalma Streun wurde in Lomé/Togo als Tochter eines deutschen Fussballtrainers und einer südafrikanischen Krankenschwester geboren. Kindheit und Jugend waren von Leben und Reisen mit ihrer Familie in verschiedenen afrikanischen Ländern geprägt. Das Abitur machte sie in Bonn Bad-Godesberg und studierte an der UNL in London Philosophie. Es folgte das Regie Studium an der HfS Ernst Busch.
Mit ihrer Diplom Inszenierung „A Walk in the Park“ nach Ovid, gewann Streun 2008 den Preis der Jungen Werke in Moskau; 2011/2012 sorgte „The Isle is Full of Noises“,  ein Musical für einen Performer, vielen Puppen und noch mehr Synthesizern in England und in Deutschland für Furore; 2014 erhielt Moby Dick  mit dem Thalia Theater Halle auf dem Wildwechsel Festival den ersten Preis der Fachjury.
In den letzten Jahren führte sie die Arbeit, neben freien Projekten in London und Berlin, u.a. ans Wilton’s London, Neues Theater und Thalia Theater Halle, Puppentheater Halle, Staatstheater Wiesbaden, Theater an der Parkaue Berlin, Theater Plauen-Zwickau, Schauspiel Chemnitz, tjg Dresden und Theater Heilbronn.
Ansonsten lebt sie mit ihren beiden Töchtern in Kreuzberg/Berlin und hat viele Jahre auf diversen Spielplätzen, im ICE und in ihrer Küche verbracht.